Wunder gibt es immer wieder….

….das sang schon weiland die schöne Katja Ebstein und in Bezug auf unsere Prinzessin Abby trifft das auch vollkommen zu! Was das Wunder ist, fragt sich der Leser?? Abby, ihres Zeichen wie ja hinlänglich bekannt, Irish Terrier, SCHWIMMT!! Genauer gesagt, Abby ist eine Wasserratte, wie sie im Buche steht!

Kein Gewässer, egal ob Bach, Fluss oder See, ist vor ihr sicher! Ohne auf Tiefe oder andere Gefahren wie Strömung oder glatte Felsen zu achten, wird jedes Gewässer im Sturzflug erobert und die Menschen müssen höllisch aufpassen, dass sie das Wassermädchen rechtzeitig an Leine und Geschirr nehmen, um es im Fall der Fälle wieder heraus fischen zu können.

Da der IT an sich ein äußerst wasserscheues Wesen ist - egal ob es sich um Wasser von unten oder oben handelt, ist die Hydrophilie unseres IT Mädchen wirklich aussergewöhnlich! Uns Menschen freuts - können wir doch bei momentan herrschenden tropischen Temperaturen mit ihr gemeinsam unseren “Hausbach” erwandern - Abby wie ein Gummiball immer voraus und wir mit wasserfesten Sandalen (Treckingsandalen nennt man das heute) hinterher. Anbei ein paar Fotos als Beweismittel. Viel Spaß beim Ansehen!

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Heek - was oder wo ist das?

Letztes Wochenende stand im Hause Gladbach völlig im Zeichen des Irish Terriers! Angemeldet zum Jung-Hunde-Tag in Heek starteten Frauchen, Herrchen und Hauptperson Abby am Samstag Vormittag vom Allgäu aus mit Zwischenstop in Essen bis weit in den Westen hoch nach Heek, einem Städtchen an der holländischen Grenze.

Dort waren 60 Irish Terrier plus deren Menschen gemeldet und erwartet. Wettertechnisch hätte Heek auch genauso gut in der Sahara liegen können - knapp 40 Grad im Schatten waren auf der Hinfahrt und dann auch am Ort des Geschehens zu überstehen.

Aber die Veranstalter - der Irish Terrier Förderverein - hatte wunderbare Vorarbeit geleistet und so wurden wir in der dortigen neuen modernen, zu einer Seite offenen Reithalle aufs beste versorgt und unterhalten. Alle 10 Meter fand man Wasserbecken für die Hunde, Bäume spendeten Schatten und die gereichten Getränke waren schön gekühlt und in Mengen vorhanden. Was die Allgäuer am meisten freute - es gab tatsächlich Weizen - sogar alkoholfrei, wenn man denn wollte.

Die Hauptpersonen - unsere ITs waren zu Hauf gekommen, angefangen bei den jüngsten, die gerade mal ein paar Wochen alt sind (dazu gehörte natürlich auch unsere Prinzessin) bis zu den gesetzteren reiferen IT Damen und Herren.

Frauchen freute sich, endlich mal ihren virtuellen Foren-Kollegen Gesichter zuordnen zu können und auch Herrchen fand so den ein und anderen Gesprächspartner.

Abby begeisterte am allermeisten das Wiedersehn mit ihrem Bruder Jasper! 10 Wochen hatten sich die beiden nicht mehr gesehen, aber sich sofort wieder erkannt! War das eine Freude! Trotz Hitze wurde da gebalgt und gezerrt, geknuddelt und an den Ohren gezippelt! Der schöne Jasper ist ein süsses Kerlchen und auch wir haben uns sofort in ihn verliebt! Mit Jaspers Frauchen gab es regen Gedankenaustausch, kein Wunder, unter Süddeutschen versteht man sich eben!

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Nach und nach trudelten noch 2 weitere Schwestern von Abby ein, die kleine Aska und Amy, die bei der Züchterin verblieben ist und dort die “alten” ITs tüchtig aufmischt! Alle Geschwister durften dann zusammen mit ihrem stolzen Papa aus Riga im Ring “auftreten” und sich dort als irisches Kleeblatt präsentieren.

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Nach diesem gelungenen Tag mit der besten Rasse der Welt traten alle Gladbachs zwar ordentlich durchgeschwitzt aber trotzdem zufrieden den Heimweg an, natürlich wieder mit Zwischenstop in Essen. Abby war stehend k.o, liess sich aber ihr Geschenk für den tollen “Auftritt” im Ring nicht mehr wegnehmen und so gibt es ein letztes Foto mit Abby und irischen Plüschkleeblatt. Nun ist ein Jahr Zeit, dann heisst es wieder “Auf nach Heek”! Nur dann, lieber Wettergott, lass es ein bisschen ruhiger angehen bezüglich der Temperaturen! Mensch und Hund werden es Dir danken!

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Abby mischt auf !

Seit drei Wochen dreht sich im Hause Gladbach nun alles um ein 5 kg Bündel! Abby hat uns inzwischen richtig im Griff, alles wird für ihr Wohl getan - und Abby genießt !!

Die Frau des Hauses erinnert sich zurück, als die Kinder noch im Babyalter waren: Brei kochen, bespielen, bewachen, in Schlaf wiegen, an die frische Luft gehen usw. Und bei Abby? Alles genauso - nur im Zeitraffer! Was Baby in 3 Jahren lernt, lernt Hund in 3 Monaten - ungefähr wenigstens !

Abbys große Vorbilder sind aber nicht wir, sondern eindeutig RILEY, der Superonkel! Abby LIEBT Riley, sie himmelt ihn regelrecht an! Das schöne Bibelwort von Ruth und Esther gilt hundertpronzentig auch für sie: Wo du hingehst, da will auch ich hingehen! Wo Riley ist, ist Abby nicht weit. Riley springt in den Bach? - Abby natürlich auch! Riley sprintet durch die Wiese? - Abby sicherlich auch! Riley untersucht das Unterholz? - Abby ist dicht dahinter! Riley macht “sitz”? Abby sofort auch!

Was Riley davon hält? Bis jetzt noch nicht ziemlich viel. Wo es geht, flüchtet er vor ihr. Sein Lieblingsplatz zur Zeit ist die Couch - da kommt sie (noch) nicht hoch. Gerne springt er auch die Treppe hoch, auch da kann und darf sie noch nicht hinterher!

Allerdings manchmal merkt er schon, dass man sogar mit diesem Wirbelwind ein wenig spielen könnte. An der Plüschschlange wird schon gemeinschaftlich mit Wonne gezerrt. Abby fliegt dann am anderen Ende der Schlange ab und an durch die Luft, der große Onkel hat halt Bärenkräfte!

So gibt es seit diesen 3 Abby-Wochen sehr viel zu lachen und zu fotografieren. Ergebnisse gibts hier zu sehen:

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ABBY ist da!

Nun ist sie also da, unsere Prinzessin Abby! Sie wird in Zukunft unser und Rileys Leben wohl gewaltig auf den Kopf stellen! Aber erst mal der Reihe nach:

Tags zuvor von einer wunderschönen Rundreise durch Kalifornien zurückgekommen, machten sich Frauchen und Herrchen - noch ein wenig mit Jetlag kämpfend - am Mittwoch den 28.4.2010 auf die lange Reise vom Allgäu nach Norddeutschland, um die kleine Zaubermaus in Empfang zu nehmen.

Am Nachmittag in Menslage angekommen, wurden wir sofort von drei munteren IT-Mädchen begrüßt: Abby, Amy und Grace hingen da am Welpenzaun und versuchten, als erste die begehrten Finger der Besucher zu erhaschen, um genüsslich darauf rumzunagen!

Nach ein wenig Fachsimpelei und dem geschäftlichen Teil der “Übergabe” wurde die kleine Abby also auf den Rücksitz in ihr zukünftiges Körbchen verfrachtet (ein Erbe unseres unvergessenen Westie Moritz), Frauchen setzte sich daneben und ab ging es nach Essen, der ersten Station unserer Reise.

Abby nahms gelassen, schlief, kaute auf Frauchens Fingern, schlief, kaute auf Frauchens Fingern, schlief……….

In Essen, dem Arbeitsplatz von Herrchen wurden dann zwei Tage und Nächte verbracht. Dank mitgenommenem Kennel fielen besonders die Nächte sehr ruhig aus. Abby zeigte sich als wahre Langschläferin. Welch ein Glück für alle Beteiligten :-)

Dafür drehte sie allerdings am Tage ganz schön auf! Ein Energiebündel ohnegleichen. Die von Rileys Gelassenheit verwöhnten Hundeeltern wurden nun völlig überrumpelt vom Temperament dieses 4,5 Kilo schweren Wirbelwinds!

Am Freitag ging es dann auf den restlichen Teil der Reise, nun wegen der Sicherheit schön im Kennel im Kofferraum verstaut, absolvierte unsere Abby auch diese Strecke ohne Probleme.

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Endlich daheim! Sofort wurden Haus und Garten erobert - im inzwischen schon gewohnten Tempo - ein Wiesel ist ein Waisenknabe gegen Abby!

Am Samstag dann der erste Kontakt mit Onkel Riley: für Abby sehr spannend und erfreulich, für Riley weniger - was soll dieser rote Gummiball da an meinen Beinen, meinen Ohren und meinem Bart? Wie werde ich den denn wieder los??

Von der Züchterin, die uns wie immer mit Rat und Tat zur Seite steht, wissen wir: im Moment ist Abby noch ein “Neutrum” für Riley. Das wird sich aber schnell und sicher mit der ersten Läufigkeit der Dame ändern! Spätestens dann wird auch Riley den roten Wirbelwind zu schätzen wissen!

Am nächsten Tag gabs dann zusammen mit Freunden den ersten Sonntagsspaziergang in Abbys Hundeleben, dem noch viele andere folgen werden. Riley vorweg, Abby immer hinerher! Danach konnte selbst Abby dann ein richtig schönes Nachmittags-schläfchen machen :-)

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Nun nach einer Woche ist schon ein gewisser Rhythmus eingetreten: morgens erst mal auf die Wiese, dann Frühstück, dann ein kleiner Spaziergang, dann eine halbe Stunde im Kennel im Auto, bis Frauchen ihren Morgenkaffee in der Bäckerei getrunken hat, dann eine Spielstunde daheim, dann ein Mittagschläfchen, Fressen, spielen, spazierengehen, ausruhen, Fressen und dann so ab 20 Uhr kehrt endgültig Ruhe ein: Abby beginnt ihren nächtlichen Schönheitsschlaf - immer noch bis zum nächsten Morgen ohne Unterbrechung - wunderbar!

Geschäftchen werden schon ziemlich zuverlässig draussen erledigt, bis auf wenige Ausnahmen - einige Pipi-Bächlein müssen doch noch aufgewischt werden. Frauchen nimmts gelassen, das wird schon noch!

Onkel UND Papa!

Dass Riley Onkel ist, wurde hier ja schon erwähnt! Aber nun hat er das noch getoppt und darf sich seit Anfang April auch “Papa” nennen lassen!

Für sein “erstes Mal” hat er seine Sache wirklich gut gemacht und die kurze Liebelei mit der schönen Irish Terrier-Hündin Derry wurde mit 7 propperen Welpen belohnt!

Mutter und Kinder sind wohlauf und Riley wird ab und an mit schönen Fotos seiner Brut belohnt.

ZB mit diesem:

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Sind die nicht süss?

Wer die Welpen und ihre Entwicklung weiter beobachten will, kann das unter

http://www.flickr.com/photos/41125146@N07/sets/72157623766395050/show/

tun! Viel Spaß beim Welpenkino!

Onkel Riley

Seit gestern ist es amtlich:

Riley ist wieder Onkel geworden von 9 ! wunderschönen kleinen Faschingsprinzen-und prinzessinnen!

Nun ist die Freude diesesmal im Hause Gladbach/Bosch besonders groß, da in wenigen Wochen eine dieser kleinen Wonneproppen in unser Heim ziehen wird!

Die letzten Monate ohne unseren geliebten unvergessenen Moritz haben uns gezeigt:

Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos. Das wusste schon Loriot und er hatte vollkommen Recht!

Eine Entscheidungsfindung, welche Rasse es denn werden sollte, war von vorneherein nicht nötig, alle Menschen (und Riley gewiss auch) wollten einen zweiten Irish Terrier! So facettenreich und lustig und fröhlich das Leben mit unserem Westie auch war - bei einigen Unternehmungen hat er uns doch schnell Grenzen aufgezeigt - war es beim Fahrradfahren, beim Langlaufen, beim Joggen, Moritz machte alles mit, aber eben nur so schnell wie die Beinchen es erlaubten.

Riley mit seinem idealen Verhältnis von Körper zu Beinlänge läuft bei all unseren Vorhaben locker nebenher und kann zur Not trotzdem noch mal schnell auf den Arm genommen werden.

Auch die andere Frage - Mädchen oder Bübchen - war schnell beantwortet: es kann nur ein Mädchen sein. Alles andere würden unsere Nerven nach 3 gemeinsamen Jahren “dominanter Moritz und Seelchen Riley” einfach nicht mehr mitmachen :-)

Und hier nun das erste Foto der süssen Meute mit stolzer Mutter Stella:

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Sind die nicht klasse? Welche nun die “Unsere” ist, wissen wir natürlich noch nicht, wir lassen uns überraschen!

Hier im Haus jedenfalls werden nun alle “Utensilien”, die man so zur Welpenaufzucht braucht, wieder herausgekramt. Vieles ist noch vorhanden, aber natürlich darf auch Shopping nicht zu kurz kommen und so wird Familie Gladbach/Bosch am ersten Samstag im März auf der CACIB in München zu finden sein! Ein Shoppingparadies für alle Hundefreunde :-)

Hund am Bau

Nachdem die Hochzeit von Herrchen und Frauchen nun sage und schreibe schon 5 Monate vorbei ist und aus dem kleinen roten “Bastard” endlich ein ehelicher Hund geworden ist, gibt es schon wieder neues zu berichten. Es tut sich aufregendes: Frauchen und Herrchen sind seit ein paar Wochen stolze Hausbesitzer - mit einem (und das ist das w(h)underbare) riesigen Gartengrundstück rund ums neuerworbene Eigentum. Um genau zu sein sind es 1500 qm - jede Menge für einen Hund, der bis jetzt ein “Handtuch” von einem Garten gewohnt war. Und es gibt noch mehr schönes darüber zu berichten: eine Grenze des Grundstück besteht aus einem sehr romantischen kleinem Gewässer, nämlich dem Flüsschen “Argen”. Was für eine Wonne, während der heissen Sommertage dort jederzeit ein Fußbad nehmen zu können! Nun kommt aber der Haken an der ganzen Geschichte: das Neuerworbene  ist schon ein bißchen in die Jahre gekommen: Baujahr 1973 - das bedeutet jede Menge Renovierungsarbeit - zur Freude vom handwerklich ausserordentlich begabten Herrchen!

Allerdings auch zum Leidwesen von Hundchen: jeden Tag aufs neue jede Menge Krach, Staub, Lärm, umfallende  Werkzeuge, im  Weg stehende Leitern und und und…

Aber der Irish wäre  kein Irish,  würde er das nach den ersten aufregenden Tagen nicht als gegeben hinnehmen. Zwischenzeitlich liegt der rote Racker inmitten von Lärm, Baustaub- und Schutt auf seiner weiss von Gips und Mörtel bepuderten Schmusedecke, gemütlich an einem Knochen kauend und den Menschen gähnend bei der Arbeit zuschauend.

Ab und zu bekommt man eine schöne weisse Pfote an die Brust “gemalt”. Stehlen könnte Hund im Moment nichts - überall wären als Beweis schöne weisse Pfotenabdrücke zu sehen. So wissen die Menschen zB gerade ganz genau, wer denn schon wieder den Landjäger vom provisorischen Campingtisch geklaut hat - die Abdrücke zum und vom Objekt der Begierde sprechen Bände :)

So freuen sich nun Menschen und Hund auf ein baldiges Ende der Renovierungsarbeiten und auf ein wunderschönes neues gemütliches Zuhause!

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Der Herr der Steinsäge!

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Hier wird nix geklaut!

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Mein neuer großer Garten!

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Moritz, 14 Jahre, 10 Monate und 15 Tage

Den folgenden Text hatte ich vor 2 Wochen geschrieben und zur finalen Bearbeitung in den Entwurfsordner verschoben. Heute nun haben wir endgültig Abschied genommen von unserem geliebten und verhätschelten Westie MORITZ.

Trotzdem oder gerade deshalb stelle ich den Entwurf von damals in meinen Blog, als eine Hommage und gute Erinnerung an einen wichtigen Meilenstein unseres Lebens. Moritz, wir werden Dich nie vergessen, Du hast unser Leben immer bereichert! Nun nachfolgdend der Text:

Nein, heute ist mal nicht unser IT der Mittelpunkt, sondern unser Senior Moritz.

Halb blind, halb taub und morgens mit müden Knochen unterwegs, merkt man nun leider an jedem Tag, dass die Beschwerden des Alters auch ihn fest im Griff haben.

14 Jahre lang war Moritz unser Springball, immer unterwegs, nie auf der faulen Haut liegend, immer der Meinung, ein zu klein geratener Rottweiler zu sein und obendrein Vorfahren im Windhundebereich zu haben.

14 Jahre war er treuer Begleiter bei Berg-Wander- und Radtouren. 20 Kilometer und mehr am Fahrrad waren kein Problem für ihn, er rannte sich die Seele aus dem Leib, immer vornweg und mit unermüdlicher Begeisterung. Wollten WIR mal stehen bleiben, trieb er uns sofort wieder an, stupste mit seiner schwarzen Nase an unsere Beine und fiepte in hohen Tönen, als wollte er sagen: he Kumpels, nur keine Müdigkeit, weiter gehts, Ihr Luschen ;-)

14 Jahre war er ausserdem bei fast allen Gelegenheiten an unserer Seite, sei es beim Baden im See, beim Fest in der Kirchengemeinde, beim Dinner im feinen Restaurant, bei unzähligen Urlauben, Verwandtenbesuchen usw.

Nun ist alles anders. Moritz ist müde geworden, sein Leben besteht nun aus 18 Stunden Schlaf und dazwischen mal ins eine Zimmer, dann ins andere Zimmer schleichen. Am liebsten schleppt er sich hinauf ins Schlafzimmer unterm Dach, um von dort oben nach einigen Stunden einige Fiepslaute von sich zu geben: holt mich wieder runter, ich habe Hunger! Treppen nach unten steigen kann er nämlich nicht mehr und nachdem er schon einige Purzelbäume abwärts geschlagen hat, hat er es nun eingesehen und lässt sich gnädig von uns nach unten tragen.

Ja, und das ist das größte Problem geworden: das Anfassen! Das darf man nämlich nur noch auf eine bestimmte Art und Weise und keinesfalls ohne Vorwarnung. Also, wenn denn nun die Notwendigkeit besteht, Moritz auf den Arm zu nehmen, muss man ihn als erstes anbrüllen: HALLO MORITZ, WIR NEHMEN DICH JETZT HOCH - IST DAS IN ORDNUNG FÜR DICH??? Dann erst darf man ihn hochnehmen.

Hat man ihn dann aber einmal hochgenommen, lässt er sich gnädig von Zimmer zu Zimmer tragen, immer hocherhobenen Hauptes und mit der Würde eines Königs.

Da die Augen nicht mehr funktionieren, fungiert ein Ohr als Antenne. Er lässt das Ohr an der Wand entlang streichen und dreht so Runde um Runde in dem Zimmer, in dem er gerade ist. Ist eine offene Türe im Weg, wird es schwierig: dann hat der Rundlauf ein abruptes Ende: für Moritz gibt es kein Weiterkommen, er bleibt stehen, bis er von uns aus der misslichen Lage befreit wird.

Auch die Ohren versagen leider ihren Dienst. Besonders unangenehm beim Spazierengehen: Moritz bleibt an einem interessant riechenden Strauch stehen, schnüffelt ausgiebig, die Menschen achten einen Augenblick nicht darauf und schon läuft Moritz in entgegengesetzter Richtung davon, immer weiter weg von seinen Menschen. Da heisst es, sich sputen und den kleinen Kerl wieder einfangen, oftmals begleitet vom Gelächter der Umstehenden.

Lieber Moritz, Du lehrst uns, mit den Gebrechen des Alters umgehen zu lernen. Ungeduld ist hier fehl am Platz: Geduld und unsere Liebe zu Dir werden Dir Deine letzte Zeit hoffentlich so schön wie möglich machen! Danke für Deine Treue und die vielen erfüllten Jahre mit Dir!

Deine Menschen

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Wedding

Aufregende Tage liegen hinter Menschen und Hunden: Herrchen und Frauchen haben sich getraut und tragen nun ein und denselben Nachnamen!Zum schönen Fest kamen 45 Gäste aus Kanada, also jede Menge neue Gesichter, eine fremde Sprache, viele Streicheleinheiten und so manches Teil, das vom Teller auf der Festtafel zufällig in den Mund von Riley fiel….

Riley verhielt sich wie immer mustergültig, stoisch ertrug er Lärm, Stress, lange Abende, Ausflüge, viele fremde Leute und kleine Kinder, die ihm arg auf die Pelle rückten.Am Hochzeitstag selber durfte er natürlich bei (fast) allen Aktivitäten dabei sein. Nur die Kirche und das Standesamt waren tabu für ihn.

Bei der Hochzeitsfeier dann war er zusammen mit dem hübschen Brautpaar DER Mittelpunkt und er genoss das wirklich sehr.Nun ist wieder Ruhe eingekehrt, Oma-Frauchen räumt die letzten Überreste der Feier auf, die Waschmaschine läuft auf Hochtouren und Riley kann wieder ruhige und gemütliche Tage genießen. Das Sofa ist wieder frei, unterm Tisch stehen keine 30 Füße mehr und keine kleinen Kinder bevölkern den Fußboden.

Bei Herrchen und Frauchen kehrt nun der Ehealltag ein, nur bei der Frage, wie denn nun Riley mit Nachnamen heißt, herrscht noch Klärungsbedarf.

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Das strahlende Brautpaar

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Das Kind muss mit aufs Bild :-)

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“Brauttanz mit Hund”

Nachtrag:

Rileys Wunde ist übrigens sehr schön verheilt. Die Klammern wurden Ende letzter Woche gezogen und die Tierärztin war wieder voll des Lobes: Riley hat nicht mal gezuckt beim Herausziehen. Ich denke, da hat die IT-Gemeinde wieder einen  großen Fan dazu bekommen.

Wanted!

Schock am Mittag – Riley ist gebissen worden! Gesucht wird:

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sachdienliche Hinweise erbeten unter bekannter E-Mail-Adresse ;-)

Aber erst mal von vorne: Gestern wollten wir, wie wir das mit Riley zusammen öfter machen, gemütlich im Einkaufszentrum der Stadt ein wenig bummeln gehen. Im Zentrum dann sahen wir von weitem eine Frau mit einer Art Hirtenhund stehen. Der braune Kerl sah lustig aus, Riley drängte unaufhaltsam auf ihn zu und so marschierten wir frohgemut  - ins Verderben!

In ungefähr 3 Meter Entfernung fragte mein Mann dann noch vorsorglich die Besitzerin, ob es ein Problem geben könnte, die zwei Hunde zusammen zu lassen. Ein zuversichtliches: Nein, nein, unserer tut nix, kein Problem!

Na, das war aber eine grobe Fehleinschätzung, wie sich sehr schmerzlich für Riley herausstellte! Wir waren noch nicht richtig am „Feind“ angelangt, da sprang dieser schon mit einem Satz auf Riley und biss ihn sofort in Sekundenbruchteilen in den Hals-  mitten im dichten Fußgängergetümmel!Wir- und auch Riley – wussten überhaupt nicht, wie uns geschah! Die Besitzerin und wir versuchten erst mal, die Hunde auseinander zu bekommen, was Gott sei Dank auch gleich gelang!

Riley fiepte jämmerlich und drückte sich mit eingezogenem Schwanz an uns. Natürlich schauten wir ihn uns erst mal genau an, aber es war weder im dichten Fell am Hals noch sonstwo irgendetwas festzustellen, so dass wir der Besitzerin des anderen Hundes Entwarnung geben konnten (sie hatte tatsächlich unsere Untersuchung abgewartet und war auch ziemlich kleinlaut).

So sind wir, auf Riley beruhigend einredend, zum Auto zurück und machten uns auf den Heimweg. Zuhause angekommen dann der Riesenschreck: Als Riley aus seiner Box sprang, sahen wir blutverklebtes Fell am Hals zwischen den Schulterblättern – und dann bei genauester Betrachtung eine Riesenfleischwunde unter dem dichten Fell, bestimmt 3 Zentimeter lang und ziemlich tief. Zu allem Unglück entdeckten wir dann auch noch ein kleineres Loch an der unteren Seite des Halses!

Da war der Schock natürlich riesengroß! Hund also wieder eilends eingeladen und schnurstracks damit zur Tierärztin. Zu unserem Glück kam diese gerade aus ihrer Mittagspause und kümmerte sich sofort um den Patienten.

Und dann schlug wieder mal die große Stunde des unvergleichlichen IT!  OHNE Betäubung ließ Riley alle Behandlungsschritte über sich ergehen – und das waren nicht wenige! Zuerst musste das Fell um die Wunden herum abrasiert werden, dann wurde die klaffende Wunde mit Wundpuder desinfiziert und zum Schluss kam dann ein Klammergerät zum Einsatz. Die optimistische Einschätzung, dass 3 Klammern vielleicht reichen könnten, bewahrheitete sich leider nicht – nun zieren 7 Klammern Rileys Hals – ein nettes Piercing hat er da bekommen!

Dann zu guter Letzt noch Silberspray drauf – in die Wunde unterm Hals (ein tiefes Loch, wie sich herausstellte), eine Antibiotikakapsel , Pflaster auf alles und fertig war die OP! Riley hat wunderbar tapfer durchgehalten – ein paar kleine Kiekser hatte er zwar  von sich gegeben, aber am Schluss hat er sogar Leckerlies aus der Hand der Tierärztin gefressen, also nicht mal nachtragend war er!

Ein wahrer Held, dieser IT! Ein dickes Lob und tiefe Bewunderung von der Tierärztin waren  ihm auf jeden Fall sicher!Nun können wir nur alle hoffen, dass die Wunde ohne Entzündung verheilt. Viel merkt man Riley nicht mehr an, Appetit und Bewegungsdrang sind ungetrübt, wenn wir auch letzteres massiv versuchen, einzudämmen.

Tja , und das alles 3 Tage vor Frauchens und Herrchens Hochzeit! Nun wird es nix mit der Fliege, die eigentlich Rileys Hals für den großen Tag zieren sollte, statt dessen ein schneeweißer Verband, aber das ist ja auch irgendwie schick ;-)

Vorsicht! Zartbesaitete Gemüter sollten das nächste Bild vielleicht lieber nicht ansehen! ;-)

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Nachtrag:

Heute, am dritten Tag der Attacke, geht es Riley sehr gut, die untere Wunde ist schon fast verheilt und das Piercing trägt er mit Würde! Nächste Woche ist Kontrolluntersuchung, wir werden dann berichten….